Einstellungstest Berufsfeuerwehr

Einstellungstest Berufsfeuerwehr

Der Einstellungstest Berufsfeuerwehr ist, aufgrund der hohen Anforderungen in der alltäglichen Arbeit sehr hoch. Der Einstellungstest besteht aus einem theoretischen Wissensteil und einem sehr anspruchsvollen Sport- und Ausdauerteil.

 

  • Tipp: Wer sich auf den Sportteil vorbereiten will, sollte sich an den Leistungen für das deutsche Sportabzeichen orientieren, da die Leistungsvorgaben zum Einstellungstest vergleichbar sind.

Im theoretischen Teil werden die mathematischen und sprachlichen Qualifikationen der Bewerber getestet. Hierbei wird in Deutsch ein Diktat geschrieben und die Rechtschreibung der Bewerber geprüft. Der Mathematiktest beinhaltet neben den Grundrechenarten, Zins- und Bruchrechnung auch die Berechnung von Masse, Volumen und Flächenberechnung.

  • Tipp: Wer sich auf den Einstellungstest in Mathematik besonders gut vorbereiten will, findet entsprechende kostenlose Übungen im Ratgeber Tipps zur Ausbildung.

Neben diesen Übungen wird auch das Allgemeinwissen sowie logisches Denken und technisches Verständnis getestet. Hierzu werden Übungen durchgeführt, die die Konzentrationsfähigkeit, das Arbeitstempo und die Belastbarkeit der Bewerber überprüfen. Ein ganz wichtiges Element im Einstellungstest ist das Reaktions- und Vorstellungsvermögen. Um Letzteres zu testen, wird man einen Würfel gedanklich anhand von Abbildungen zusammensetzen müssen. Auch die Reaktionsfähigkeit muss bei einem Bewerber sehr gut sein, dies gekoppelt mit Belastbarkeit und einer guten Konzentration.

 

  • Wichtig: Um sich auf diese Übungen vorzubereiten, sollte man logisches Denken üben und auch über technische Vorgänge, zum Beispiel Zahnräder, Bescheid wissen. In diesem Zusammenhang kann auch handwerkliches Geschick nicht schaden.

Der anspruchsvollste Teil im Einstellungstest Berufsfeuerwehr ist der Sporttest. Dieser besteht nicht nur aus Sportdisziplinen, sondern auch aus berufsspezifischen Übungen. Beim Sporttest wird ein Ausdauerparcours, unter anderem bestehend aus Bocksprung und Slalom, ein Schwimm- und Tauchtest sowie Drehleitersteigen durchgeführt. Darüber hinaus wird man auch die Atemschutzstrecke bewältigen müssen, um so seine Kondition unter Beweis zu stellen. Schlussendlich wird in einem persönlichen Gespräch die Eignung zum Beruf, vor allem in Bezug auf Selbsteinschätzung, Erkennen von Gefahren und Teamfähigkeit, festgestellt. Letztlich erfolgt eine medizinische Untersuchung, die beim Arzt und Zahnarzt, in einigen Fällen auch noch beim betriebsärztlichen Dienst, durchgeführt wird.