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Einstellungstest Tischler |
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Geschrieben von Steffan Reuter Redakteur
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19.05.2008 |
Einstellungstest TischlerDer Einstellungstest Tischler wird immer geprägt von dem Bereich, in dem man sich beworben hat. Generell sollte ein Bewerber in der Lage sein, verschiedene Holzarten zu erkennen und benennen zu können. Auch eventuelle Anwendungsmöglichkeiten der Holzarten sollte ein Bewerber wissen. - Achtung: Zusammen mit den Fragen zum Betrieb stellen diese Fragen grundlegenden Kenntnisse dar, wie gut ein Bewerber sich über den Beruf informiert hat und wie motiviert er für die Ausbildung ist.
Vor allem die Fragen zur Mathematik werden im Aufnahmetest sehr intensiv gestellt werden. Da ein Tischler viele Berechnungen anstellen muss, sollte man sich vor allem auf diese Fragen im Einstellungstest sehr gut vorbereiten. Dabei sollte immer berücksichtigt werden, dass meist ein Taschenrechner nicht gestattet ist. - Tipp: Zu den Aufgaben, die im Einstellungstest Tischler vorkommen, gehören Prozent- und Dreisatzrechnung, das Berechnen von Flächen- und Räumen, das Ausrechnen von Volumen und Gewichten sowie die Winkelrechnung.
Weiterhin sind technische und fachliche Fragen und Aufgaben im Einstellungstest vorhanden. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um das Lesen von Zeichnungen, räumliches Vorstellungsvermögen. Außerdem werden immer auch Fragen zum Unternehmen gestellt, die ein Bewerber beantworten können sollte. - Achtung: Ein Bewerber sollte im Einstellungstest nicht nur mit Fragen zum Betrieb rechnen. Da die Tischlerei eine alte Handwerkskunst ist, sollte man sich mit der Geschichte und der Tradition und auch der Geschichte des Handwerks selbst (z. B. die Zünfte) beschäftigen.
Bei vielen Unternehmen wird im Einstellungstest Tischler auch eine praktische Arbeit durchgeführt. Diese kann sowohl einen Feinmotoriktest als auch eine praktische Übung enthalten. Beim Test zur Feinmotorik geht es hauptsächlich darum, wie gut ein Bewerber einer feinen Linie auf einem Holzstück folgen kann, obwohl in der Bautischlerei dieses Element selten vorkommt. Gemeinsam ist jedoch allen Betrieben, das sei eine praktische Arbeit anfertigen lassen. Hier muss beispielsweise ein Holzstück nach einer Anweisung oder einer Zeichnung getätigt werden. - Tipp: Diese Übung dient auch dazu, dass die Tester erkennen, welchen Bezug der Bewerber zum Werkstoff hat und ob ausreichend handwerkliches Geschick vorhanden ist.
Selbstverständlich sind auch, wie in jedem Einstellungstest üblich, Aufgaben zum Thema Grammatik und Rechtschreibung zu bewältigen. |
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Letzte Aktualisierung ( 16.09.2008 )
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