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05.02.2012
Einstellungstest Justiz
Geschrieben von Steffan Reuter Redakteur   
19.05.2008

Einstellungstest Justiz

Einem Einstellungstest Justiz geht immer eine psychologische Eignungsuntersuchung voraus. Hier wird festgestellt, ob der Bewerber die charakterlichen und psychischen Belastungen im Berufsalltag bewältigen kann. Genau dieser Belastbarkeit unterliegt auch der fachliche Einstellungstest, der mit den Bewerbern in verschiedenen Bereichen durchgeführt wird.

  • Wichtig: Wer sich für einen Justizberuf entscheidet, sollte sich genau über die Bedingungen im Klaren sein, unter denen er arbeiten muss, und sich mit den dazu gehörenden Belastungen auseinandersetzen.

Im Aufnahmetest werden die meisten Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren gelöst. Bei den meisten Fragen im Einstellungstest gehen es darum, die Konzentration und die Bereitschaft, sich auf neue Aufgaben einzustellen, zu testen. Doch auch soziale Kompetenzen und die Prüfung von Deutsch- und Mathematikkenntnissen werden im Einstellungstest Justiz gefordert.

  • Tipp: Auf die Aufgaben im Einstellungstest Deutsch und Mathematik kann man sich mit den vielen kostenlosen Übungen im Ratgeber Tipps zur Ausbildung optimal vorbereiten.

Während der Feststellung des Wissensniveaus im Einstellungstest werden Fragen und Aufgaben zum Sprachverständnis gestellt. Hierbei sollen die Rechtschreibung und die Grammatik des Bewerbers geprüft werden. Doch auch das mathematische Verständnis wird mit Aufgaben getestet. Bei diesen Fragen geht es hauptsächlich um die Darstellung des Verständnisses für mathematische Zusammenhänge.

  • Tipp: Als Vorbereitung empfiehlt sich neben Prozent- und Zinsrechnung auch der Dreisatz. Auch Textaufgaben und Zahlenreihen sollte man im Vorfeld zu einem Einstellungstest üben.

Eine sehr große Gewichtung liegt jedoch auch auf den sozialen Bereichen. In einigen Übungen im Einstellungstest werden das Urteilsvermögen, das Arbeitsverhalten und die Merkfähigkeit getestet. Beim Urteilsvermögen geht es darum, dass ein Bewerber Zusammenhänge erkennen, Rückschlüsse ziehen und eine rechtsverbindliche Entscheidung treffen kann. Darüber hinaus werden Arbeitseffizienz, Arbeitsorganisation und die Leistungsorientierung getestet.

  • Hinweis: Zu diesen Kompetenzen gehören unter anderem Sorgfalt, Arbeitstempo, systematisches Arbeiten, Lernbereitschaft und Gewissenhaftigkeit.

Und auch das Allgemeinwissen, in Form von Fragen zu Politik, Wirtschaft und Kultur, kommt bei einem Einstellungstest Justiz nicht zu kurz. Hier sind die Fragen sehr allgemein gehalten, man sollte sich jedoch im politischen Feld gut auskennen und beispielsweise einige Bundeskanzler, Bundespräsidenten und eventuell die Justizminister des Bundes und des Landes nennen können.

Letzte Aktualisierung ( 16.09.2008 )