Einstellungstest Bundeswehr Der Einstellungstest Bundeswehr gilt für verschiedene Laufbahnen. Bewerber für die Laufbahnen Feldwebel, Unterfeldwebel, Offizier und Mannschaft müssen sich einem Einstellungstest unterziehen, bei dem festgestellt wird, ob sie sich für die gewünschte Laufbahn eignen. Zum Aufnahmetest gehört auch eine Einstellungsuntersuchung beim Arzt, der die körperliche Tauglichkeit feststellt.
Die Vorauswahl trifft meist das Kreiswehrersatzamt, daraufhin werden die Bewerber zu einem zweitägigen Einstellungstest Bundeswehr eingeladen. Der zweitägige Test setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Computertest, Sporttest, einem Interview, Gesundheitstest und einer Gruppenarbeit. Alle diese Komponenten müssen von den Bewerbern bestanden werden. Je nach Einsatzwunsch kommen unter Umständen noch weitere Tests, zum Beispiel zur Flugtauglichkeit, hinzu. Tipp: Das Auswahlverfahren ist sehr streng, daher sollte man sich auf einen Einstellungstest bei der Bundeswehr sehr gut vorbereiten. Der Computertest beispielsweise soll die mathematischen und sprachlichen Kompetenzen des Bewerbers testen. Hier kann man sich mit entsprechenden Übungen gut vorbereiten.
Neben den mathematischen und sprachlichen Fähigkeiten werden auch Tests durchgeführt, die das logische Denken und das Konzentrationsvermögen der Bewerber prüfen sollen. Zudem wird in einer Gruppenarbeit geprüft, inwiefern die Bewerber sich in eine Gruppe integrieren können und soziale Kompetenz aufweisen. Der wahrscheinlich anspruchvollste Teil im Einstellungstest ist der Sporttest. Hier geht es um Ausdauer, Kraft, Reaktionsvermögen und Schnelligkeit. Ein Beruf bei der Bundeswehr auszuüben erfordert ständige hohe körperliche Fitness, sodass hier nur die konditionell besten Bewerber erfolgreich sein können. Generell ist zu sagen, dass bei den Anforderungen im Einstellungstest Bundeswehr kein Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Bewerbern gemacht wird |